Wohnungskredit umschulden – Alle Infos zur Kreditumschuldung

Einen Wohnungskredit umschulden zu lassen, kann unter gewissen Voraussetzungen sehr hilfreich sein und dazu führen, dass die monatlichen Kreditkosten reduziert werden.

Nicht immer entspricht es der Realität, dass der Kreditnehmer die optimale Art von Kredit gewählt hat, um damit eine Wohnungsfinanzierung durchzuführen. Aus diesem Grund kann es durchaus oft zutreffen, dass durch eine Kreditumschuldung bessere Ergebnisse für den Kreditnehmer erzielt werden können, die sich beispielsweise in Form günstigerer Zinsen oder geringerer monatlicher Kreditraten bemerkbar machen.

Wie läuft die Umschuldung von einem Wohnungskredit ab?

In der Praxis funktioniert die Umschuldung von einem Wohnungskredit relativ einfach. Als erstes muss sich der Kreditnehmer für ein neues Darlehen entscheiden, das künftig genutzt werden soll. Es ist darauf zu achten, dass die Höhe des neuen Darlehens mit der Restschuld des laufenden Kredites, der abgelöst werden soll, übereinstimmt. Hat sich der Kreditnehmer für ein neues Darlehen entschieden, kann der bisherige Kredit mithilfe der Kreditsumme des neuen Darlehens vorzeitig abgelöst werden. Hierbei sollte man eine mögliche Kündigungsfrist beachten.

Vorteile der Umfinanzierung von einem Wohnungskredit

In erster Linie bietet die Umfinanzierung von einem Wohnungskredit den Vorteil, dass die monatliche Belastung für den Kreditnehmer deutlich geringer als bisher ausfällt. Dies geschieht zum einen durch geringere monatliche Kreditraten und zum anderen durch günstigere Kreditzinsen. Als klassisches Beispiel für eine sinnvolle Umschuldung bei der Aufnahme eines Ratenkredites ist die Ablösung eines vergleichsweise teuren Dispokredites bei der Überziehung des Girokontos. Durch eine Umschuldung lässt sich die monatliche Kreditbelastung für den Kreditnehmer vielfach deutlich verringern. Wenn beispielsweise der Dispokredit über einen langen Zeitraum mit einigen tausend Euro in Anspruch genommen wird, fallen hierfür in der Regel Zinsen in Höhe von 13 Prozent und mehr jährlich an. Wenn hingegen der Sollsaldo des Girokontos ausgeglichen wird und stattdessen ein Ratenkredit aufgenommen wird, kann sich der Kreditnehmer auf durchschnittlich 9 Prozent Zinsen jährlich einstellen. In diesem Fall bringt eine Kreditumschuldung den zusätzlichen Vorteil, dass die Schulden wirklich nach und nach abgebaut werden, während bei der Inanspruchnahme des Dispokredites nur selten freiwillig der Kreditbetrag reduziert wird.